Der Milchhof in Arnstadt
Geschichte, Zustand, Nutzungskonzept

Gliederung:

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Der Milchhof Arnstadt als Beispiel der Strahlkraft der Bauhaus-Avantgarde /
von Walther Grunwald
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Die Zukunft des Milchhofs als multifunktionaler Veranstaltungsort, Galerie zeitgenössischer Kunst und Kulturzentrum / von Walter Grunwald und Jan Kobel
3_new functions, new horizons
Der Milchhof und die Entwicklung des Quartiers am Mühlgraben /
von Jan Kobel

Der Milchhof in Arnstadt
Geschichte, Zustand, Nutzungskonzept
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Stadt Arnstadt „vorerst ohne Konzept“ für das Quartier Am Mühlgraben?

Pressemitteilung zum und Erwiderung auf den Bericht in der Thüringer Allgemeinen aus dem Bauausschuss der Stadt Arnstadt
„Vorerst kein neues Konzept für Areal rund um den Milchhof“ vom 27. Januar 2017:

Wir, die wir uns um die Rettung des Milchhofs Arnstadt bemühen, freuen uns sehr, dass die Mitglieder des Bauausschusses und die Verwaltung der Stadt Arnstadt darin übereinstimmen, dass „der Milchhof als historisches Denkmal im Bauhausstil erhalten bleiben muss“.

Es ist allerdings bedauerlich, dass in den Ausschüssen der Stadt offenbar der Eindruck entstanden ist, eine Sanierung des dortigen Quartiers sei nur deswegen erwünscht, damit die Wiederherstellung des Milchhofs staatlich unterstützt werden könne.

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Die Gera, ihre Auen und der Mühlgraben
Ein Winterspaziergang durch das Quartier des Milchhofs

 

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Verstrüppt und unzugänglich, der Fluß im Sommer unsichtbar: Gera-Promenade am Zusammenfluss Weisse und Gera.

„Nur wenige Ortschaften bieten in unmittelbarer Nähe so viele anmuthige Promenaden von mannichfachem Charakter, wie Arnstadt. Berg und Thal, Wald und Feld, reizende Gärten und schattige Alleen – und alles vom Silberband der Gera durchflochten!“ /
aus: Arnstadt Sool- und Flußbad, Heinrich Schwert, 1856 //

Die komplette Bildergalerie eines winterlichen Spaziergangs entlang der Gera gibt es hier.

(Aus aktuellen Anlass veröffentlichen wir diesen Artikel über das Quartier, in dessen Mitte der Milchhof steht, auch auf dieser Plattform, nachdem er zuerst am 31. Januar 2016 auf www.arnstadt-wohin.de erschienen ist.)

Thüringen verfügt über eine reiche Kultur-Landschaft, auch im wörtlichen Sinne: Bis heute ist die gelungene Gestaltung der Landschaft und der städtischen Aussenflächen und Reviere aus vergangenen Jahrhunderten vielerorts spürbar.

Die Gera, ihre Auen und der Mühlgraben
Ein Winterspaziergang durch das Quartier des Milchhofs
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„Keimzelle für das ganze Quartier“
Staatssekretärin Dr. Winter besucht Milchhof

Am Freitag, den 16. Dezember 2016 besuchte die Staatssekretärin für Kultur und Europa in der Thüringer Staatskanzlei Dr. Babette Winter den Milchhof in Arnstadt. Aktueller Anlass war die soeben fertiggestellte Musterachse an der Hauptfassade des Baudenkmals.

Mit den ersten Notsicherungsmitteln 2014, dem Thüringer Förderpreis für Denkmalpflege 2015, Forschungsmitteln und der Finanzierung der Musterachse durch das Landesamt für Denkmalpflege 2016 war das Ministerium für Kultur bislang an allen Maßnahmen zur Rettung und Wiederbelebung des Gebäudes beteiligt. Walther Grunwald (Berlin) als planender Architekt und Dr. Jan Kobel „Keimzelle für das ganze Quartier“
Staatssekretärin Dr. Winter besucht Milchhof
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Milchhof Arnstadt in Berlin angekommen

Laut Thüringer Allgemeine vom 22.11.2016 erwähnte die Kulturstaatssekretärin und Kuratoriumsvorsitzende des Bauhaus-Verbundes Dr. Babette Winter den Milchhof Arnstadt als eines der Gebäude, dass die Landesregierung bis 2019 „zum Veranstaltungsort ertüchtigt sehen will“. Dies meldet der Journalist Wolfgang Hirsch aus der Thüringer Landesvertretung in Berlin. Wir arbeiten daran – und danken Frau Dr. Winter und der Thüringer Staatskanzlei für die spürbare und wahrnehmbare Unterstützung des Projektes Milchhof Arnstadt!

Der Artikel ist leider nicht online aufrufbar:

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Ein Spaziergang durch das Bauhaus Dessau

Holzauto nach einem Entwurf der Bauhäusler Heinz und Ricarda Schwerin / Palästina 1936 / aus Bildergalerie: http://galerie.jankobel.de/dessau_02.10.2015/index.html //

Große Ereignisse werfen Ihr Schatten voraus. So das 100-jährige Jubiläum der Gründung des Bauhauses in Weimar am 11. April 1919. Ein Tag, der Dank der Lust von Hitlers „Sturmabteilung“ am symbolischen Zuschlagen zugleich auch die 86. Wiederkehr seiner Erstürmung durch die SA am 11. April 1933 in Berlin markiert. Die weltweit erste und bedeutendste Schule für moderne Gestaltung und Architektur existierte auf den Tag genau 14 Jahre. Ein Spaziergang durch das Bauhaus Dessau weiterlesen

Was bleibt bis heute?
Eine Ausstellung in Bonn über das Bauhaus in Zusammenarbeit mit dem Vitra Design Museum

 

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„Es ist bemerkenswert, Ragnar, wie wenig Ahnung du von Oskar Schlemmer hast!“ / Cartoon von Ragnar Kjartansson, gesehen in der Bundeskunsthalle in Bonn im Juli 2016

 

„Das Bauhaus war eines der radikalsten, alles verändernden ästhetischen Konzepte, das es vielleicht jemals gab“ (Tobias Rehberger)

„Alles ist Design“ meint die Bundeskunsthalle in Bonn noch bis Mitte August 2016. Zwar ist das Bauhaus-Jubiläum in Bonn noch kein Thema, aber die Ausstellung dürfte einen Startpunkt markieren zu einer ganzen Reihe von Ausstellungen bis 2019. Da stellen sich spannende Fragen, von der Monotonie des modernen Innenausbaus mit Knauf-Gipsplatten über den IKEA-Erfolgsweg des Designs bis zu den Irrungen und Wirkungen des Städtebaus im 20. Jahrhundert. Die Bonner Ausstellung aber geht einen anderen Weg: Was bleibt bis heute?
Eine Ausstellung in Bonn über das Bauhaus in Zusammenarbeit mit dem Vitra Design Museum
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ein tag im zeichen der klassischen moderne /
milchhof arnstadt, 29. Juni 2016 / rückblick

Eine Veranstaltung in einem verfallenden Denkmal, gemeinsam getragen vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie unter der Leitung des Landeskonservators Holger Reinhardt und den Eigentümern – so lautete das experimentelle Konzept unter dem Motto bauhaus 2019 – denkmalpflege und die bauten der moderne.
(zur Bildergalerie)

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Drei Objekte des Modernen Bauens, alle auf unterschiedlicher Weise in prekärem Zustand, waren Thema des Tages: der Wartburg-Pavillion von Günther Wehrmann in Eisenach, der Garagenbau von Alfred Arndt in Probstzella und der Milchhof Arnstadt von Martin Schwarz, das am meisten bedrohte Gebäude – und Gastgeber des Kolloquiums. Die zweite Hälfte des Tages war geprägt vom Thema bauhaus 2019 – und wie der Funktionalismus der Moderne gerade in städtebaulicher Sicht immer wieder dieselben Irrwege beschreitet. ein tag im zeichen der klassischen moderne /
milchhof arnstadt, 29. Juni 2016 / rückblick
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