Wir gründen einen Verein (2)
Dienstag, 22. August 2017, 17.30 Uhr

Der Milchhof Arnstadt ist, so viel kann man heute sagen, vor dem Verfall gerettet. Durch die Unterstützung des Landes Thüringen ist die Eigentümerin, die Baudenkmal Milchhof Arnstadt GmbH, in der Lage, zusammen mit einem Beirat aus qualifizierten Fachleuten noch dieses Jahr die Wiederherstellung des Daches und der großen Oberlichter anzugehen. Damit ist der Milchhof bis zum Bauhaus-Jubiläum 2019 gut aufgestellt: er wird nutzbar sein, trocken, und mit Gläsern in den Fenstern der Witterung trotzen.

Bis das Gebäude wieder voll hergestellt und ausgestattet ist, können jedoch noch Jahre vergehen. Wir suchen engagierte Bürger, die Ideen haben und mitmachen Wir gründen einen Verein (2)
Dienstag, 22. August 2017, 17.30 Uhr
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SHARING HERITAGE 2018
Kulturelles Erbe kennt keine Grenzen

Ungebremst dem Verfall preisgegeben: Industriebauten in Neustadt / Orla

(ein Bericht über das Symposium ist in Arbeit und wird in Kürze hier veröffentlicht. Zur Fotogalerie geht es hier:
http://galerie.jankobel.de/arnstadt170613/index.html)

 

Industriekultur in Thüringen
Symposium in Erfurt und Arnstadt / 12. – 13. Juni 2017

mit Unterstützung von:

Europäisches Kulturerbejahr Sharing Heritage / Thüringer Themenjahr Industrialisierung und soziale Bewegungen / 200. Geburtstag von Karl Marx – das Jahr 2018 ist ein Jahr der Rückbesinnung auf unser Industrielles Erbe und soziale Vermächtnisse, in Thüringen und in Europa.
12 Referenten aus sechs Bundesländern kommen nach Erfurt und Arnstadt und lassen uns im Vorfeld des Themenjahres an Ihren Erfahrungen teilhaben.
SHARING HERITAGE 2018
Kulturelles Erbe kennt keine Grenzen
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taz on tour im Milchhof – für die offene Gesellschaft

Kleinstadt verstehen. Gar nicht so leicht

taz was here. Eine kleine aber engagierte Runde aus Politik, Verwaltung, Neubürgern und Alteingesessenen. Thema: Arnstadt – Zwischen Stillstand und Visionen?
Unser Fazit: Das Problem ist nicht, dass es keine Lösungen und Engagierte für eine lebhaftere und attraktivere Stadt gäbe, sondern dass einige diese Ideen und Lösungen als unnötig und manchmal auch Ihrer Lebensart fern betrachten. Irgendwie auch eine Art von Kulturkampf. Das ist schade, weil alle im gleichen Boot sitzen und der Gegensatz von „Alt-Arnschtern“ und Zugezogenen eigentlich gar nicht existiert. Sachlich gesehen. Aber der Bauch sagt eben manchmal anderes. Hier sind die Bilder und die Berichterstattung der Presse:

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ein tag im zeichen der klassischen moderne /
milchhof arnstadt, 29. Juni 2016 / rückblick

Eine Veranstaltung in einem verfallenden Denkmal, gemeinsam getragen vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie unter der Leitung des Landeskonservators Holger Reinhardt und den Eigentümern – so lautete das experimentelle Konzept unter dem Motto bauhaus 2019 – denkmalpflege und die bauten der moderne.
(zur Bildergalerie)

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Drei Objekte des Modernen Bauens, alle auf unterschiedlicher Weise in prekärem Zustand, waren Thema des Tages: der Wartburg-Pavillion von Günther Wehrmann in Eisenach, der Garagenbau von Alfred Arndt in Probstzella und der Milchhof Arnstadt von Martin Schwarz, das am meisten bedrohte Gebäude – und Gastgeber des Kolloquiums. Die zweite Hälfte des Tages war geprägt vom Thema bauhaus 2019 – und wie der Funktionalismus der Moderne gerade in städtebaulicher Sicht immer wieder dieselben Irrwege beschreitet. ein tag im zeichen der klassischen moderne /
milchhof arnstadt, 29. Juni 2016 / rückblick
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bauhaus 2019 – denkmalpflege und die bauten der moderne
milchhof arnstadt, 29. juni 2016 / ankündigung

Im Uhrzeigersinn von links oben: Ausstellungspavillon der Wartburg-Automobilwerke (Eisenach) von Günther Wehrmann (Foto: Archiv Horst Ihling), Garagenbau zum Haus des Volkes (Probstzella) von Alfred Arndt, Milchhof Arnstadt von Martin Schwarz (Urheber unbekannt).

Gemeinsam war Architekten, Planern und Künstlern im Staatlichen Bauhaus in Weimar und seinem Wirkungsfeld der gezielte Bruch mit den gestalterischen und sozialen Konventionen der in den grausamen Schlachten des Ersten Weltkrieges untergegangenen Welt.  Alle Tradition wurde in Frage gestellt, alles Gestalten auf Null gesetzt. Die Zeit der genossenschaftlichen Bewegungen im Wohnen, in der Produktion, im Gewerbe und in den Künsten begann. Die Gründung des Bauhauses 1919 in Weimar fokusierte und beschleunigte in einmaliger Art und Weise und international das, was wir heute Moderne nennen. bauhaus 2019 – denkmalpflege und die bauten der moderne
milchhof arnstadt, 29. juni 2016 / ankündigung
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Urknall der Moderne
Das Bauhaus in Weimar und Dessau und der Milchhof in Arnstadt

Titelbild: Rekonstruktion des Meisterhauses von Gropius in Dessau durch das Architekturbüro Bruno Fioretti Marquez

2019 schaut Deutschland auf die Gründung einer Institution zurück, die in den Augen der Welt den Anfang all dessen symbolisiert, was wir als Modernes Bauen und Design bezeichnen: das Staatliche Bauhaus in Weimar, 1919 von Walter Gropius gegründet. Was ist so besonderes daran, dass Tausende auf den Spuren dieses internationalen Aufbruchs 2019 nach Deutschland und Thüringen kommen werden?

Entwurf einer kleinen Ausstellung anhand des Milchhofs in Arnstadt in drei Akten / ab 27. November 2015 im Stadthaus Arnstadt

von Judith Rüber und Jan Kobel Urknall der Moderne
Das Bauhaus in Weimar und Dessau und der Milchhof in Arnstadt
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