Der MILCHHOF ARNSTADT und was daraus werden soll

Die Baudenkmal Milchhof Arnstadt GmbH ist ein Non-Profit-Projekt im Sinne der Denkmalpflege. Sie hat das Ziel, den Milchhof Arnstadt als ein herausragendes Beispiel der Bauhaus – Architektur und Klassischen Moderne denkmalgerecht wiederherzustellen. Es soll mit einer gemischten öffentlichen-gewerblichen-kulturellen Nutzung in seinem Bestand dauerhaft gesichert werden.

Das Nutzungskonzept sieht vor:

1. Ort für hochwertige Veranstaltungen und Tagungen (EG)
2. Kino und Kleinkunstbühne mit bis zu 80 Sitzplätzen
3. Ausstellungsfläche für Zeitgenössische Kunst (EG)
4. Ateliers für Künstler, Werkstätten für lokale Handwerker (Souterrain)
5. Büro-, Besprechungs-, und kleine Tagungsräume (OG)
6. Drei kleine möblierte Appartements zur Vermietung auf Zeit (OG)
7. Sommercafé auf der Dachterrasse
8. 2100 m2 Aussenanlagen als Park und Skulpturengarten

Im Einzelnen:

1. Standort für Veranstaltungen der Unternehmen des Ilmkreises und der Region Erfurt (Hauptnutzung).

Zwischen der historischen Altstadt und dem modernen, stetig wachsenden Gewerbegebiet gelegen, ist der Milchhof geographisch geeignet, Stadt und Erfurter Kreuz einander näher zu bringen.

Der große Saal im EG bietet im Verbund mit der tiefer liegenden Teilfläche 270 qm, zusammen mit den beiden unmittelbar anschließenden Ausstellungsflächen 500 qm. Hier bietet der Milchhof je nach Art der Veranstaltung Platz für 150 Gäste unter Einschluss der tieferliegenden Fläche für Diners oder für gut 250 Gäste bei Stehempfängen oder mit Reihenbestuhlung für Schulungen, Vorträge und Konzerte. Bis zu 440 qm kann die Fläche für Firmenpräsentationen ergänzt werden. Dann wäre Platz für 350 Gäste für Veranstaltungen, Feierlichkeiten und Gala-Abende in einem repräsentativen Ambiente möglich, das gehobenen Maßstäben gerecht wird. Auf diesem Niveau ist im Raum Arnstadt nichts Vergleichbares vorhanden. Es sind ausreichend Nebenräume für Catering-Küche, Toiletten, Garderoben, Stuhllager im EG vorhanden.

Zugleich entsteht im NO-Bereich des Gebäudes ein ruhiger und abgeschiedener Seminarraum mit eigenem Zugang in den Garten für Seminare oder Tagungen mit bis zu 30 Personen.

Der Milchhof ist im EG auf drei Seiten von einer Rampe umgeben, die von fast allen EG-Räumen betreten werden kann. Im Sommer stehen zusätzlich die großen Außenflächen für alle Veranstaltung zur Verfügung.

2. Cavea mit Kino und Kleinkunstbühne

Als Cavea bezeichneten die Römer die Sitzreihen ihrer Amphitheater: Sitztreppenreihen. Fünf davon sollen den 1,30 m tiefer gelegenen Teil des großen Saals mit diesem verbinden, mit weiteren mobilen Sitzreihen sind bis zu 100 Zuschauerplätze möglich – für Programmkino oder Kleinkunstbühne mit jeweils mobiler Leinwand oder Bühnenelementen.

3. Ausstellungsfläche für Zeitgenössische Kunst

Mit einer Ausstellungsfläche von ca. 300 qm in fünf Räumen, Deckenhöhen von gut fünf Metern und Tageslicht, teilweise von oben, bieten die vier Ausstellungsflächen ungewöhnliche Möglichkeiten für die Präsentation zeitgenössischer Malerei, Skulptur, Fotografie und Videokunst. Gedacht ist in Zusammenarbeit mit namhaften Galeristen jungen Künstlern hier ein Forum zu bieten. Die Grundidee: die Kunst ist untrennbarer Bestandteil der Eventlocation und dient auch zur Aufwertung derselben. Umgekehrt erhalten die ausstellenden Künstler ein Publikum, das über die normale Galerie- und Kunstszene zeitgenössischer Kunst weit hinausgeht.

3. Ateliers für Künstler und Werkstätten für Handwerker

Im Souterrain, das gut belichtet ist, sollen Ateliers, Probenräume und Werkstätten entstehen, die an Künstler, Musiker und Handwerker vermietet werden. Sie sollen hier Gelegenheit bekommen, einer kunstinteressierten Öffentlichkeit ihre Arbeit im Rahmen von Atelierbesuchen vorzustellen. Kunstausstellungen sollen ein breites Publikum anziehen. Die Ateliers, die Werkstätten und Kunstausstellungen können einen kulturellen Fokus in Arnstadt markieren. Dies unterstreicht die Funktion des Milchhofes als Kulturstandort.

4. Büro-, Besprechungs- und kleine Tagungsräume

Im OG befinden sich mehrere Räume mit Parkettfußböden, Fenstern und Türen aus der Bauzeit von 1928. Diese Räume können als Büro-, Tagungs – oder Backoffice-Räume genutzt und / oder vermietet werden.

5. Drei Ferienwohnungen oder Business-Appartements

Es ist vorgesehen, aus der ehemaligen Wohnung des Betriebsleiters im NO-Flügel des OGs, um die Fläche „Labor“ erweitert, in zwei hochwertige Ferienwohnungen zur temporären Vermietung mit 100 qm bzw. 70 qm zu verwandeln, ein drittes Appartement entstehe aus den ehemaligen Schlafräumen im NW-Bereich.  Alle Appartements verfügten über Balkone und/oder eine große Dachterrasse. Durch die wiederhergestellten großen bauzeitlichen Fenster haben sie eine ausgezeichnete Belichtung und einen Blick ins Grüne.

6. Sommercafé auf der Dachterrasse

Die Dachterrasse auf zwei Ebenen von 325 qm bzw. von 245 qm hat mit ihren Oberlichtern über den Ausstellungsräumen eine ganz eigene Atmosphäre. Eine Nutzung als Sommercafé ist beabsichtigt.

7. Aussenflächen

Die ungewöhnliche Größe des unbebauten Grundstücks von über 2000 m2  und eine eigene Quelle auf dem Gelände erlaubt es, neben den unvermeidlichen Parkplätzen Kunst, Wandelwege, Brunnen und Wasserspiele und andere Park-ähnliche Gestaltungsmerkmale zu realisieren, die den Milchhof als Sommerlocation aufwerten.

Durch die konzipierte Mischnutzung wird angestrebt, dass der Milchhof dauerhaft bewohnt, genutzt und belebt ist und damit das kulturelle, wirtschaftliche und soziale Leben der Stadt Arnstadt spürbar bereichert.

2 Gedanken zu „Der MILCHHOF ARNSTADT und was daraus werden soll“

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,

    da habe ich nun zu lange gezögert, wenn ich nun aus dem Netz erfahre: Der Milchhof in ARN in neuem Gewand mit Fenstern und Türen…

    Ich selbst habe zwei rechte Hauseingangstüren im „Bauhausstil“ (nur Blätter) 2,00 x 1,00 m mit querrechteckig geteilten Lichtausschnitten, Bj. 1927 aus Jena anzubieten.

    Eventuell gibt es noch einen Bedarf bei Ihnen für diverse Nebeneingänge?

    Ansonsten komme ich auch gern das bisher Erreichte
    anzuschauen – weiter so!

    Freundliche Grüße von Volker Maschke

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